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15.7.2021

Ladeinfrastruktur für Hotels: 5 strategische Vorteile einer All-In-One-Lösung

Die Elektromobilität schafft dabei neue Potenziale für das Gastgewerbe.
Hakan Ardic
Vice President Hospitality & Mobility

Der Trend geht zum Elektrofahrzeug. Und während sich immer mehr Personen gegen Verbrenner und für die klimaschonenden E-Autos entscheiden, steigt gleichzeitig die Nachfrage nach Ladepunkten. Die Elektromobilität schafft dabei neue Potenziale für das Gastgewerbe: Hotelbetriebe eignen sich hervorragend als Standorte für Ladestationen, denn wo lässt sich auf Reisen bequemer laden als in der Unterkunft?

Wie steigert eine individuelle Ladelösung die Attraktivität Ihres Hotels und leistet einen wichtigen Beitrag zur Existenzsicherung? Das erfahren Sie in unserem praktischen Leitfaden zum Start in die Elektromobilität für die Hotellerie. Hier geht’s zum kostenlosen Wegweiser in die Elektromobilität.

Wenn Sie sich bereits mit Elektromobilität für Ihr Hotel beschäftigen, haben Sie sicherlich schon festgestellt: Nicht alle Ladelösungen sind gleich und die Recherche nach dem idealen Ladesystem kostet viel Zeit und Nerven.

Doch es gibt gute Nachrichten: Sie müssen sich keinesfalls alleine durch den Produktdschungel kämpfen und sich genauso wenig aus dem Angebot verschiedener Hersteller selbst Ihr Ladesystem samt Hardware und Software zusammenstellen.

Eine All-In-One-Lösung oder auch Komplettlösung beschleunigt den Start in die Elektromobilität für Sie als Betreiber, erleichtert die Verwaltung des Systems für Ihre Mitarbeiter und sorgt für ein besseres Nutzererlebnis bei Ihren Gästen. Erfahren Sie hier, welche strategischen Vorteile eine ganzheitliche Ladelösung gegenüber Einzellösungen mit sich bringt.

Mal genauer hingesehen: ein nutzerfreundliches Ladesystem

Ihre Gäste wollen ihre Elektrofahrzeuge bequem im Hotel laden. Sie und Ihre Mitarbeiter möchten die Ladeinfrastruktur möglichst ohne viel Aufwand managen. Dafür müssen verschiedene Komponenten und Prozesse des Ladesystems optimal zusammenspielen.

Alles beginnt mit dem Ladevorgang. Die beste Customer Experience erzielen Sie mit dem Tap-Payment-Modul. Der Vorteil: Ihre Gäste zahlen ganz einfach bargeldlos und kontaktlos, indem sie das Smartphone oder die entsprechende Bankkarte auflegen. Ganz nach unserem Motto: Laden. Zahlen. Fertig!

Auch für Sie bedeutet diese Option den geringsten Aufwand, denn Ihre Hotelverwaltung ist nicht in den Abrechnungsvorgang involviert. Wir von Wirelane kümmern uns darum, dass der zuzahlende Betrag von Ihren Gästen eingezogen wird und überweisen Ihre Einnahmen einmal im Monat gesammelt an Ihr Hotel. Ihren Gästen wird die Rechnung direkt via Paymentanbieter als Download zur Verfügung gestellt.

Eine ebenso bequeme Alternative zum Tap-Payment-Modul ist der Bezahlvorgang via QR-Code. Auch hier können Ihre Gäste den Ladevorgang ganz leicht ohne Anmeldung starten. Der Abrechnungsvorgang verläuft in diesem Fall genauso wie beim Tap-Payment-Modul.

Übrigens: Ab Juli 2023 ist es verpflichtend, als Ladestadionbetreiber bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten anzubieten. Setzen Sie deshalb jetzt auf unsere nutzerfreundlichen Ladesäulen, mit denen Sie heute bereits diese Vorgabe erfüllen.

Eine andere Möglichkeit ist die Abwicklung über das hoteleigene PMS. An der Rezeption weisen Ihre Mitarbeiter:innen dem Gast eine Ladesäule zu. Dort identifiziert er sich über die Zimmerkarte als Hotelgast. Die Ladedaten werden daraufhin an das Verwaltungssystem übertragen, aus dem heraus eine Abrechnung über den geladenen Strom erzeugt wird. Die relevanten Daten werden automatisch dem Hotelgast zugeordnet und der zu zahlende Betrag als zusätzliche Position auf der Abschlussrechnung des Gastes aufgeführt.

Komplettlösung vs. Einzellösung – was bedeutet das für Ihr Ladesystem?

Ein Ladesystem umfasst also nicht nur die Hardware (die Ladesäulen selbst), sondern es braucht zudem eine nutzerfreundliche Software, die eine einfache Verwaltung des Systems ermöglicht und dafür sorgt, dass alle Schritte vor und nach dem Ladevorgang reibungslos ablaufen.

Nutzen Sie für Ihre Ladeinfrastruktur mehrere Einzellösungen, bedeutet das: Hardware, Software oder andere Dienste Ihres Ladesystems sind separate Produkte von unterschiedlichen Herstellern. Eine Komplettlösung dagegen liefert das ganze System, samt aller für die Nutzung und Verwaltung notwendigen Bestandteile und Services.

Wenn Ihnen diese Beschreibung einer ganzheitlichen Ladelösung nicht bereits die Vorzüge der All-In-One-Lösung für Ihre Ladeinfrastruktur vor Augen geführt hat, haben wir für Sie die fünf stärksten Vorzüge einer Komplett-Ladelösung zusammengetragen.

Alles aus einer Hand: Stärken einer All-In-One-Ladelösung

1. Ein Anbieter für einfache und schnelle Umsetzung

Der offensichtlichste Pluspunkt einer Komplettlösung für Ihr Ladesystem ist die Zeitersparnis. Nutzen Sie Einzellösungen, müssen Sie sich mit einer Vielzahl an Anbietern auseinandersetzen, deren Produkte vergleichen und die Kompatibilität mit den restlichen Komponenten des Ladesystems prüfen. Das erhöht die Komplexität und setzt viel Knowhow voraus. Auf diese Weise sind zudem viele verschiedene Geschäftspartner an Ihrem Lade-Projekt beteiligt, die alle zu unterschiedlichen Bedingungen arbeiten.

Eine Komplettlösung bietet den Vorteil: Sie sparen sich Zeit und Nerven, denn das ganze Ladesystem ist bereits richtig ausgerichtet, das Projekt von der Installation bis Wartung bereits durchgeplant. Sie haben einen Ansprechpartner, der die Infrastruktur gemeinsam mit Ihnen und nach Ihren Wünschen umsetzt.

Kurzum: Ihr Anbieter der All-In-One-Lösung steht Ihnen von Beginn bis Ende für alle Fragen rund um Ihr Ladesystem zur Verfügung. Das sorgt für weitaus weniger Aufwand als die Nutzung von Einzellösungen.

2. Eine Lösung, ein perfekt koordiniertes System

Es mag sein, dass jedes separate Produkt Ihrer Einzellösung hervorragend funktioniert. Dennoch muss das Ladesystem in Ihrem Hotel als Ganzes leistungsfähig sein. Hardware, Software, Add-ons und sonstige Dienste müssen präzise ineinandergreifen, Daten müssen reibungslos ausgetauscht werden.

Nutzen Sie Einzelprodukte, liegt es an Ihnen, sich über jedes davon beim jeweiligen Hersteller zu informieren, das passende Produkt auszuwählen und zu implementieren. Sie müssen sich selbst darum kümmern, dass alle Produkte Ihres Ladesystems gemeinsam funktionieren und diese via Schnittstellen und Integrationen richtig miteinander kommunizieren. Sind die Prozesse nicht perfekt aufeinander abgestimmt, kann es zu inkonsistenten Daten kommen, was zu einem erhöhten Betriebsrisiko führt.

Vermeiden Sie deshalb von vornherein komplexe Anforderungen in Ihrem Lade-Projekt. Bei einer All-In-One-Lösung hat Ihr Anbieter die schwierige Arbeit bereits für Sie erledigt und die besten Komponenten für ein funktionsfähiges und nutzerfreundliches Ladesystem für Sie zusammengestellt.

3. Eine Software, alles unter Kontrolle

Was ist der wichtigste Teil der Ladeinfrastruktur? Wenn Sie jetzt auf die Hardware tippen, liegen Sie zwar nicht falsch – dennoch bildet die Software das Herzstück eines leistungsfähigen Ladesystems. Warum ist das so?

Die Software erledigt den Job, das ganze System optimal miteinander zu verknüpfen und alle Vorgänge zu koordinieren. Sie integriert alle Schritte des Lade- und Bezahlvorgangs: die Authentifizierung Ihrer Gäste, die Datenübertragung des geladenen Stroms von der Ladesäule in das hauseigene Verwaltungssystem, die Verknüpfung mit dem Tap-Payment-Modul zur vereinfachten Rechnungsstellung. Wichtiger Bestandteil der Software ist nicht zuletzt das Lastmanagement, das für eine gleichmäßige Auslastung Ihres Stromnetzes sorgt und teure Lastspitzen vermeidet.

Mit der richtigen Software für Ihr Ladesystem steuern, vernetzen und managen Sie die komplette Ladeinfrastruktur. Sie gewährt Ihnen Zugriff auf den ganzen Ladevorgang und ermöglicht Monitoring in Echtzeit. Mit einem Blick ins Backend können Sie die Auslastung Ihrer Ladepunkte checken, sowie Nutzerzahlen und Umsätze überprüfen.

Nutzen Sie deshalb einen Anbieter, der Ihnen nicht nur die Hardware bietet, sondern dessen All-In-One-Ladelösung eine eigene Software beinhaltet. Auf diese Weise haben Sie die Sicherheit, dass die Software so konzipiert ist, dass sie mit der Hardware einwandfrei zusammenarbeitet, alle Prozesse des Ladesystems präzise koordiniert und sich das ganze System sich reibungslos managen lässt.

4. Eine Hotline für alle Probleme

Es gibt eine Störung an einer Ladesäule? Nicht immer lässt sich einfach feststellen, an welcher Stelle des Ladesystems der Schuh drückt. Nutzen Sie separate Produkte für Ihre Ladeinfrastruktur, müssen Sie sich mit den jeweiligen Herstellern der Einzellösungen in Verbindung setzen und eigenständig erörtern, wo das Problem liegen könnte. Dabei kommt es nicht selten vor, dass Sie von einem zum nächsten verwiesen werden.

Eine All-In-One-Lösung hat dagegen den Vorteil: Es steht Ihnen eine Hotline für alle Fragen zur Verfügung. Bei einem Störfall erhalten Sie sofort fachkundige Unterstützung – egal, ob es an der Hardware oder Software liegt. Das heißt zudem, dass sich Vorfälle schneller und einfacher klären lassen. Dadurch reduzieren Sie nicht nur Ihren eigenen Zeitaufwand, sondern Sie sorgen auch dafür, dass Ihre Ladesäulen weniger lange ausfallen.

5. All-In-One bedeutet zufriedene Gäste

Eine Komplettlösung sorgt für eine rasche Lösung Ihrer Fragen. Das ist auch gut so, denn eine negative Guest Experience beim Laden kann weitreichende Folgen für Ihr Hotel haben. Steht ein Gast vor einer ausgefallenen Ladesäule, ist der Stress groß, denn ohne Aufladen kann er seine Reise nicht fortsetzen. Dieser Ärger fällt mit Sicherheit auf Ihr Hotel zurück.

Das Gleiche gilt, wenn die Prozesse Ihres Ladesystems nicht optimal ineinandergreifen. Überträgt die Software beispielsweise die Daten des geladenen Stroms nicht korrekt von der Hardware in Ihr hauseigenes Managementsystem, führt dies zu Schwierigkeiten bei der Rechnungserstellung. Dadurch muss Ihr Personal mit Komplikationen rechnen – und auch für Ihre Gäste ergibt sich wiederum ein lästiger dies Zeitverzug bei der Reise.

Mit einem All-In-One-Ladesystem, bei dem Sie sich auf Ihren kompetenten Hersteller verlassen können, sichern Sie sich eine bestens abgestimmte Ladelösung und rund-um-sorglos Service. Ihre Gäste profitieren genauso von Ihrer Gesamtlösung: Denn wenn Ihr Ladesystem fehlerfrei funktioniert, sich leicht managen lässt und die passende Software Ihnen jederzeit Einblick in alle Prozesse gewährt, ist auch die Nutzerfreundlichkeit hoch. Unterm Strich können Sie Ihren Gästen mit einer Komplettlösung für Ihr Ladesystem also auch ein besseres Ladeerlebnis bieten.

Komplettlösung und trotzdem maßgeschneidert?

Na klar geht das! Wirelane bietet Ihnen maßgeschneiderte Ladesysteme, die genau auf die Anforderungen der Hotelbranche ausgerichtet sind. Wir gestalten E-Mobility-Lösungen, bei denen alles zusammenpasst: individuelle Beratung und Planung Ihrer Ladeinfrastruktur, eigene WirelaneOS Software, die eine reibungslose Integration in Ihre Prozesse sicherstellt und Ladesäulen mit mehrfach ausgezeichnetem Design.

Vereinbaren Sie heute noch einen Termin mit unserem Hospitality-Experten und lassen Sie sich unverbindlich zu Ihrer Ladelösung beraten.

Über den Autor
Hakan Ardic
Vice President Hospitality & Mobility

Als erfahrener Tourismus & Mobility Experte baute er bereits beim Mobility-Start-Up Blacklane den Marketplace auf.

Die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz, grüne Technologien und alternative Mobilitätslösungen sind für ihn eng mit der Geburt seines Sohnes, und einer enkeltauglichen Zukunft, verbunden. Funktionieren kann das nur, wenn E-Mobilität für Jede*n zugänglich, realisierbar, erschwinglich und praktisch wird. Daran arbeitet Hakan gemeinsam mit Wirelane Gründer Constantin Schwaab und dem gesamten Wirelane-Team.

Privat wirst Du Hakan beim Joggen oder Kochen finden, wenn er nicht gerade auf Reisen ist, sich lesend weiterbildet oder in seinem geliebten E-Auto neue Welten erkundet.

About the Author
Hakan Ardic
Vice President Hospitality & Mobility

As an experienced tourism & mobility expert, he already built up the marketplace at the mobility start-up Blacklane.

For him, the topics of sustainability, environmental protection, green technologies and alternative mobility solutions are closely linked to the birth of his son and a future fit for his grandchildren. This can only work if e-mobility becomes accessible, feasible, affordable and practical for everyone. Hakan is working on this together with Wirelane founder Constantin Schwaab and the entire Wirelane team.

In his private life, you will find Hakan jogging or cooking when he is not traveling, reading or exploring new worlds in his beloved e-car.

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