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Pressemitteilung
5.3.2026
Wirelane protestiert gegen fehlende Ladeinfrastruktur-Genehmigungen in München

Technologieoffenheit mal anders: in München wird das Elektrofahrzeug fortan mit dem Benzingenerator geladen

Wirelane protestiert gegen fehlende Ladeinfrastruktur-Genehmigungen in München
NVC public relations
Verena Bürstl & Nadine Bieda

München, 5. März 2026 – Der in Deutschland führende Anbieter von Ladeinfrastruktur Wirelane macht mit einer pointierten Protestaktion vor der anstehenden Kommunalwahl auf ein gravierendes Problem aufmerksam: Keine andere deutsche Großstadt vergibt so wenige Sondernutzungen für Ladeinfrastruktur wie München. Für Betreiber:innen von Ladeinfrastruktur bedeutet das faktisch, Elektromobilität wird behindert, nicht gefördert.

Um die Situation sichtbar zu machen, fuhr Constantin Schwaab, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, am heutigen Donnerstag, 5. März 2026, mit einem elektrischen Minivan auf den Marienplatz – auf der Ladefläche eine vollwertige Wirelane-Ladesäule, betrieben über einen Benzingenerator. Die bewusst drastische Inszenierung verdeutlichte, was passiert, wenn Städte den Ausbau der Ladeinfrastruktur ausbremsen.

„Ladeinfrastruktur ist ein Grundrecht, wie der freie Zugang zum Internet“, erklärt Wirelane CEO Schwaab und ergänzt: „München spricht von Mobilitätswende – gleichzeitig verhindern jahrelange Genehmigungsprozesse den Aufbau öffentlicher Ladepunkte. Wir wollten zeigen, wie absurd die Lage tatsächlich ist.“

Hintergrund: München ist bundesweit Schlusslicht

Um öffentliche Ladepunkte in der Stadt München aufstellen zu können, benötigen Anbieter wie Wirelane Sondernutzungsgenehmigungen. Diese werden von der Stadt hauptsächlich an die SWM (100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt München) verteilt. Während Städte wie Berlin, Hamburg oder Köln pragmatisch agieren, blockieren in München restriktive Prozesse mit langen Wartezeiten Planung und Investitionen.

Die Protestaktion fand nur wenige Tage vor der Kommunalwahl am kommenden Sonntag, 8. März 2026, statt und richtet den Blick bewusst auf die politische Verantwortung der Stadt München. Bereits im Februar war die Stadt für ihr Ausschreibungs- und Vergabeverfahren im Bereich Ladeinfrastruktur kritisiert worden. Ein Gerichtsurteil stellte damals Mängel im bisherigen Vorgehen fest und bestätigte Beschwerden von Marktteilnehmern.

Die Aktion auf dem Marienplatz: Radikale Visualisierung eines strukturellen Problems

Die bewusst provokante Installation – E‑Fahrzeug + Ladesäule + Benzingenerator – verdeutlicht:

Ohne Genehmigungen bleibt selbst bestverfügbare Technologie nutzlos. Der Generator symbolisiert das Problem, nicht die Lösung.

Wirelane fordert: München muss endlich handeln

„Wir brauchen keine Sonderbehandlung, sondern funktionierende Verfahren. München muss die Mobilitätswende endlich aktiv ermöglichen, statt sie zu behindern“

fordert Schwaab.

Foto: Wirelane
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