Pressemitteilung
8.12.2021
Light & Charge Serie

Kontaktloses und eichrechtskonformes Bezahlen an Ladesäulen ab 2023 Pflicht

Kontaktlose Zahlungsmethode der Wirelane Produktfamilie Light & Charge erhält die Baumusterprüfbescheinigung der PTB
Sebastian Bott
VP Sales, Marketing & Communications

Berlin und München, 8. Dezember 2021 – Wirelane erhält auch für die kontaktlose Zahlungsmethode der Produktfamilie Light & Charge die Baumusterprüfbescheinigung (Modul B) der PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) und das für die Produktion erforderliche Modul D vom VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.). Gemäß der aktuellen Novelle der Ladesäulenverordnung ist ab Juli 2023 kontaktloses Zahlen mittels Kredit- und Debitkarte an öffentlich-zugäglichen Ladepunkten in Deutschland verpflichtend. Wirelane erfüllt bereits heute alle Vorgaben in der aktuellen Produktgeneration und bietet somit als einer der ersten Hersteller in Deutschland eichrechtskonfrome Kartenzahllösungen am Ladepunkt an.

Wer sein Elektrofahrzeug an einem Ladepunkt aufladen möchte, benötigt nach wie vor vielerorts entweder eine spezifische Ladekarte oder muss sich vorab beim jeweiligen (Roaming-) Anbieter online registrieren. Langwierige und teilweise kostenpflichtige Registrierungsprozesse gehören dank der strategischen Partnerschaft mit der FEIG ELECTRONIC GmbH und der LAVEGO AG an Wirelane Light & Charge Ladesäulen bereits seit Anfang des Jahres 2021 der Vergangenheit an. Wirelane bietet seitdem die Möglichkeit, den Ladevorgang mit NFC-fähigen Kredit- oder Debitkarten bzw. girocards und Smartphone-Wallets wie Google- oder Apple-Pay – also so, wie es die Bundesregierung in der Novelle der Ladesäulenverordnung für ab 2023 vorsieht und Kund*innen an der Ladesäule bereits heute fordern. Das Marktforschungsinstitut infas quo hat im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme eine online-repräsentative Umfrage unter 1058 Autobesitzer*innen durchgeführt, eines der zentralen Ergebnisse: knapp 80 Prozent der Befragten ist die Wahlfreiheit beim Bezahlen wichtig bis sehr wichtig, die Teilnehmer*innen der Umfrage wollen auch an der Ladesäule mit Kredit- oder Debitkarten bzw. girocards bezahlen können. „Wir setzen konsequent auf Kundennutzen und Bedienfreundlichkeit, damit das Laden von Elektroautos schnellstmöglich auch von den Kund*innen akzeptiert und Komplexität reduziert wird. Somit machen wir für rund 150 Millionen giro- und Kreditkartennutzer*innen alleine in Deutschland das Laden von Elektrofahrzeugen jederzeit und unkompliziert möglich“, so Constantin Schwaab, CEO Wirelane. Das in Berlin und München ansässige Unternehmen erhält für die kontaktlose Zahlungsmethode nun auch die Baumusterprüfbescheinigung der PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) sowie das Audit Zertifikat Modul D und kann somit die geforderte Zahlungslösung als eines der ersten Unternehmen in Deutschland  eichrechtskonform anbieten.

Wirelane erfüllt bereits heute die Anforderungen von morgen, ab sofort auch eichrechtskonform. Als die Novelle der Ladesäulenverordnung kommuniziert wurde, war unsere Light & Charge Serie bereits mit kontaktloser Zahlmöglichkeit ausgestattet, in kürzester Zeit wurde nun der Status ‚eichrechtskonform‘ erreicht, das freut uns natürlich sehr“, so Harald Hörig, COO Wirelane. Hörig ergänzt, dass auch die Fertigungs- und Produktionsprozesse in kürzester Zeit nach Modul D befähigt wurden und Wirelane durch diese Erweiterung des Modul D nach MessEV für die eichkonformen Produkte selbst die Konformität bescheinigen und in den Verkehr bringen darf.  

Kunden und Kundinnen müssen sich vor Ort weder registrieren noch Daten angeben oder Bildschirme abfotografieren. Auch sorgen wir so für vollständige Preistransparenz und vermeiden versteckte Kosten auf geladene kWh oder komplizierte Abrechnungssysteme für die Nutzer*innen. Unser standardisiertes und reguliertes Bezahlverfahren am Kartenterminal sorgt zudem für ein Höchstmaß an Zahlungssicherheit. Zudem können alle Informationen zum Bezahlvorgang über die App oder das Portal der eigenen Hausbank abgerufen werden. ‚Charge. Pay. Done.‘ – einfacher kann ein Ladevorgang nicht gestaltet werden“, so Dr. Sergius Badea, CTO Wirelane.  

Des Weiteren hat die Wirelane Light & Charge Produktfamilie gerade die Bescheinigung der „Anerkennung von Zulassungen zur Eichung und von Ersteichungen“ für Österreich erhalten. Hörig erklärt: „Wir sind somit in der Lage auf Basis unserer Baumusterfreigabe Modul B sowie der Produktionsfreigabe nach Modul D die Light & Charge Familie ebenfalls als einer der ersten Hersteller für eichkonforme Ladeinfrastruktur nach österreichischen Regularien in unserem Nachbarland auszurollen.“ Hörig fügt hinzu, dass auch bereits ausgerollte eichkonforme Ladeinfrastruktur des gleichen Typs rückwirkend als Eichkonform anerkannt werden. „Das freut uns vor allem für unsere treuen Kunden und Kundinnen, die frühzeitig die Vorteile unserer eichkonformen Produkte erkannt und in die Zukunft investiert haben“, so Hörig.  

Neben der integrierten , kontaktenlosen „Tap Payment“ Funktion, bleibt Wirelane weiterhin technologieoffen und bietet die Fähigkeit zu ‚Plug & Charge (ISO 15118)‘ bei der bidirektionalen Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladepunkt. Das bedeutet, der Ladevorgang startet direkt nach dem Verbinden des Fahrzeuges, ohne dass eine Karte an die Ladesäule gehalten werden muss. Plug & Charge ist eine Authentifizierungsmethode für Ladesäulen, die eine höhere Sicherheit für Daten bietet und gleichzeitig den Komfort steigert. Wirelane bietet so den Zugang zur Ladeinfrastruktur allen Kund*innen an, den Ladevorgang kann man mit einem Tankvorgang an konventionellen Tankstellen vergleichen.


Hintergrund Eichrecht

Das Mess- und Eichgesetz (MessEG) sowie die Mess- und Eichverordnung (MessEV) erfordern, dass die Ermittlung der geladenen Energie durch ein geeichtes Messgerät durchgeführt wird. Auch die Verwendung dieser Daten für die darauffolgende Abrechnung an den Kunden / die Kundin muss jederzeit auf Korrektheit und Ursprünglichkeit überprüfbar sein. Ziel dieser Richtlinien ist es, dass die geladene Energie für Kund*innen eindeutig ersichtlich und insbesondere auch überprüfbar ist und Kund*innen darauf vertrauen können, dass die Messwerte von einem geeichten Gerät stammen.


Über Wirelane

Wirelane bietet seinen Kunden Komplettlösungen für die Errichtung, den Betrieb und die Vermarktung von Ladeinfrastruktur – die komplette Welt der E-Mobilität und Ladeinfrastruktur auf einer Plattform. Unter dem Motto „Charge. Pay. Done.“ treibt das 2016 gegründete Unternehmen die Vision vom einfachen, überall verfügbaren Ladeerlebnis von Elektrofahrzeugen konsequent voran. Gegenwärtig werden über die cloudbasierte Software-Lösung „WirelaneOS“ mehr als 13.000 Ladestationen herstellerunabhängig verwaltet und gesteuert. Als Elektro-Mobilitäts-Provider (EMP) bietet Wirelane den Zugang zu europaweit mehr als 95.000 öffentlichen Ladepunkten und gestattet Stadtwerken, Versorgern und Geschäftskunden die Nutzung der Ladeinfrastruktur-Software für ihr eigenes Endkundenangebot. Monatlich rechnet Wirelane mehr als 60.000 Ladetransaktionen für seine Kunden ab. Das in München und Berlin ansässige Unternehmen arbeitet mit Kunden aus verschiedenen Sektoren zusammen, darunter Großkonzerne wie BMW und Vattenfall, aber auch Betriebe aus der Hotellerie und Tourismusbranche sowie Kommunen wie dem Landkreis München.

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Sebastian Bott
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