Pressemitteilung
4.11.2021
Wallbox-Serie NANO im Einsatz

Wirelane und Netze BW elektrisieren die Hundertwasserstraße

Netze BW testet in Künzelsau das Zusammenspiel von Elektromobilität und örtlichem Stromnetz.
Sebastian Bott
VP Sales, Marketing & Communications

Künzelsau, Berlin und München, 4. November 2021 – Das größte Netzunternehmen für Strom, Gas und Wasser in Baden-Württemberg, Netze BW, testet in Künzelsau das Zusammenspiel von Elektromobilität und örtlichem Stromnetz. Die verwendeten Ladepunkte stammen aus der neuen Wallbox-Generation NANO von Wirelane.

Vor welchen Herausforderungen stehen die Stromnetze durch den Hochlauf der Elektromobilität? Wie sehen Erfahrungen im Alltag aus und welche Lösungsansätze gibt es für die Stromnetze der Zukunft? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des NETZlabors „Intelligentes Heimladen“ der Netze BW. Ziel des Projekts ist das Erproben und Weiterentwickeln einer netzdienlichen Steuerung von Ladeeinrichtungen, um Netzengpässe zu vermeiden.

Die Hundertwasserstraße im baden-württembergischen Künzelsau wird nun Teil dieser Untersuchungsreihe: In den kommenden sechs Monaten unterziehen dort acht Haushalte – alle an einem gemeinsamen Stromkreis angeschlossen – das örtliche Stromnetz einem Alltagstest. Dabei sollen die Auswirkungen der Elektromobilität im realen Netzbetrieb getestet werden. Dafür stellt die Netze BW für die Dauer des Projekts jedem der teilnehmenden Haushalte kostenlos ein E-Fahrzeug und eine Wallbox der NANO-Serie von Wirelane zur Verfügung. Mit der Übergabe der Elektrofahrzeuge vergangene Woche startete das Projekt offiziell.

„Unsere Aufgabe als Verteilnetzbetreiber ist es, möglichen Engpässen in der Stromversorgung entgegenzuwirken. Dazu erproben wir verschiedene Strategien im Bereich des privaten Ladens. Netzdienliches Lademanagement ist hierbei das Schlüsselwort“, erklärt Projektleiter Sven Zahorka. Dafür werden intelligente Messsysteme – digitale Stromzähler – genutzt und durch zusätzliche Steuerboxen ergänzt. „Mit diesen beiden Komponenten können wir Ladevorgänge beeinflussen. Das ermöglicht uns, eine größere Anzahl von E-Fahrzeuge in unser bestehendes Stromnetz zu integrieren – bei gleichbleibender Versorgungssicherheit“, so Zahorka. Die in Künzelsau gemachten Erfahrungen sollen helfen, eine einheitliche Steuerung des Ladens zu entwickeln.  

„Wir unterstützen das NETZlabor ‚Intelligentes Heimladen‘, da wir den Ausbau von Ladeinfrastruktur als wichtigsten Baustein der Verkehrswende ansehen. Zusätzlich gewinnen wir praxisnahe Einblicke in die Nutzung von Ladeinfrastruktur am Zielort sowie die stufenlose Steuerung der Ladeleistung an den Ladepunkten, um Lastspitzen im Stromnetz ideal zu managen. Dank bidirektionaler Kommunikation zwischen Netzbetreiber und Ladepunkt mittels digitaler Schnittstelle wollen wir die Zukunftssicherheit unserer Wallbox weiter unter Beweis stellen“, so Dr. Sergius Badea, CTO Wirelane.  

Mit der Hundertwasserstraße wurde gezielt ein typisches Wohngebiet mit Eigenheimen ausgesucht. Dahinter steht die Annahme, dass Elektromobilität in solchen Gebieten am schnellsten Fuß fassen wird und dort infolgedessen auch zuerst Belastungs-Hotspots im Stromnetz entstehen können. Künzelsau komplettiert nach Wangen, Ringsheim, Ettenheim und Dossenheim die insgesamt fünf Projektstandorte in Baden-Württemberg im Rahmen des NETZlabors „Intelligentes Heimladen“.


Über Wirelane

Wirelane bietet seinen Kunden Komplettlösungen für die Errichtung, den Betrieb und die Vermarktung von Ladeinfrastruktur – die komplette Welt der E-Mobilität und Ladeinfrastruktur auf einer Plattform. Unter dem Motto „Charge. Pay. Done.“ treibt das 2016 gegründete Unternehmen die Vision vom einfachen, überall verfügbaren Ladeerlebnis von Elektrofahrzeugen konsequent voran. Gegenwärtig werden über die cloudbasierte Software-Lösung „WirelaneOS“ mehr als 13.000 Ladestationen herstellerunabhängig verwaltet und gesteuert. Als Elektro-Mobilitäts-Provider (EMP) bietet Wirelane den Zugang zu europaweit mehr als 95.000 öffentlichen Ladepunkten und gestattet Stadtwerken, Versorgern und Geschäftskunden die Nutzung der Ladeinfrastruktur-Software für ihr eigenes Endkundenangebot. Monatlich rechnet Wirelane mehr als 60.000 Ladetransaktionen für seine Kunden ab. Das in München und Berlin ansässige Unternehmen arbeitet mit Kunden aus verschiedenen Sektoren zusammen, darunter Großkonzerne wie BMW und Vattenfall, aber auch Betriebe aus der Hotellerie und Tourismusbranche sowie Kommunen wie dem Landkreis München.  

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